Onkel Otto dogme95.dk/dogme-films/

The goal of the Dogme collective is to purify filmmaking by refusing expensive and spectacular special effects, post-production modifications and other technical gimmicks. The filmmakers concentrate on the story and the actors‘ performances. They believe this approach may better engage the audience, as they are not alienated or distracted by overproduction. To this end, Lars von Trier and Thomas Vinterberg produced ten rules to which any Dogme film must conform. These rules, referred to as the „Vow of Chastity,“ are as follows DC of color ‚Blair witch‘ sex work.-

Shooting must be done on location. Props and sets must not be brought in (if a particular prop is necessary for the story, a location must be chosen where this prop is to be found).
The sound must never be produced apart from the images or vice versa. (Music must not be used unless it occurs where the scene is being shot.)
The camera must be hand-held. Any movement or immobility attainable in the hand is permitted.
The film must be in colour. Special lighting is not acceptable. (If there is too little light for exposure the scene must be cut or a single lamp be attached to the camera).
Optical work and filters are forbidden.
The film must not contain superficial action. (Murders, weapons, etc. must not occur.)
Temporal and geographical alienation are forbidden. (That is to say that the film takes place here and now).
Genre movies are not acceptable.
The film format must be Academy 35 mm.
The director must not be credited.

gk

Sieger der Geschichte. Auschwitz im Spiegel der Geschichtswissenschaft und Geschichtspolitik der DDR
In: AG Antifa/Antira im Stura der Universität Halle

Als der Blick der ostdeutschen Öffentlichkeit durch die Gedenkfeierlichkeiten zum 50. Jahrestag der so genannten Reichskristallnacht erstmals in größerem Maßstab auf die Pogrome des Jahres 1938 gelenkt wurde, erschien es zahlreichen Beobachtern, als habe die DDR die Juden und die Geschichte der Verfolgungen überhaupt erst zu diesem Zeitpunkt entdeckt. [1] Dieser Eindruck ist zugleich falsch und richtig. Falsch ist er, weil sich die wissenschaftliche, literarische und journalistische Auseinandersetzung mit dem Holocaust [2] – gemessen an der Stagnation der 50er Jahre – seit 1960/61 in einem stetigen Aufwärtstrend befand. Richtig hingegen ist auch, dass alle Beschäftigung das staatliche Desinteresse an der Diskriminierung, Entrechtung und schließlichen Ermordung der europäischen Juden bis zur Mitte der 80er Jahre nur äußerst unzureichend zu kaschieren vermochte. Die Auseinandersetzungen wurden zum Großteil nicht um der Opfer oder der Artikulation der Trauer und Fassungslosigkeit willen geführt, sondern maßgeblich aus realpolitischen Erwägungen heraus. Analog zur Veränderung der innen- und außenpolitischen Situation, in der sich die DDR befand, waren gleichzeitig auch die Intensität und die Qualität der Beschäftigung mit dem Massenmord Wandlungen unterworfen.
Diese Wandlungen sowie Kontinuitäten im Umgang der DDR mit Auschwitz sollen im Folgenden beschrieben werden. Darüber hinaus soll versucht werden, die staatlichen Vorgaben und Voraussetzungen, die den Umgang mit dem Massenmord bestimmten, die politischen und ideologischen Funktionen sowie die Auswirkungen der in der DDR gepflegten Erinnerung zu skizzieren.

1. Die Auseinandersetzung mit Auschwitz

THE FREEDOM OF THE RULES

The idea behind the Dogma films a series of clearly defined rules, which limit the director s possibility to lose himself in technique and fancy fine-tuning are an extension of the work methods Mogens Rukov has built up at the film school. The rules of the game are the key, because if you make rules, the ideas come storming out.

When the fantasy becomes frameless, it becomes homeless , says Rukov.

While we speak, Thomas Vinterburg comes into the office to get his jacket. Then he looks for his car keys. And then he looks for his cigarettes. When his possessions are collected and Vinterburg has left, Rukov points to a whiteboard at the end of the room. It is here that Rukov and Vinterburg work on their next film each day. The working title is Pillen (The Pill). They have drawn a timeline on which various actions take place. Otherwise, they pace around and figure out what else should happen.

But Rukov doesn t want to go into more detail, because the idea is so simple and so genius in it s dynamics that it could easily be stolen. Therefore a legal researcher has been set to work to determine that Rukov and Vinterburg came up with the idea first. The same process will soon take place in the U.S., so that the film is also secure over there. These days, says Rukov, it is the ideas that are precious.

ALUMNI DAYLucretias ||two.-cos nos.- Thomas Eckes: „Ambivalenter Sexismus und die Polarisierung von Geschlechterstereotypen“, In: „Zeitschrift für Sozialpsychologie“, 32(4), 2001, S. 235-247

Arnold Hinz: „Geschlechtsstereotype bei der Wahrnehmung von Situationen als `sexueller Missbrauch` Eine experimentelle Studie“; In: „Zeitschrift für Sexualforschung“ 2001; 14: 214-225

Christine Künzel: „Zwischen Fakten und Fiktionen: Überlegungen zur Rolle des Vorstellungsvermögens in der richterlichen Urteilsbildung“

Heidenröslein

Sah ein Knab‘ ein Röslein stehn,

Röslein auf der Heiden,

war so jung und morgenschön,

lief er schnell, es nah zu sehn,

sah’s mit vielen Freuden.

Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: Ich breche dich,

Röslein auf der Heiden!

Röslein sprach: Ich steche dich,

daß du ewig denkst an mich,

und ich will’s nicht leiden.

Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.
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Daß erwachsene Menschen ihre sexuellen Wünsche auch auf Kinder richten, und dies gar
nicht selten, das ist heute bekannter denn je. Die Sexualwissenschaft hält vier Optionen bereit,
um derartige Handlungen zu untersuchen:
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Kontrolltheoretisch:
Die kriminologischen und psychiatrischen Ansätze machen den
Löwenanteil aller Veröffentlichungen aus, weit über neunzig Prozent.
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Biographisch:
Hier interessieren der Lebensweg eines Pädophilen und die seelische
Funktion seiner sexuellen Orientierung ‚Befreiuung von‘.-
-
Interessenten freundlich: Diskurstheoretisch:
Durchleuchtet wird die Art und Weise, wie mit der Pädophilie
gesellschaftlich umgegangen wird, als „Erregte Aufklärung“ (Katharina) oder
als soziales Problem „sexuell gefährdetes Kind“ (Michael ‚ES‘).
------------------Stefan-Zweig--------------FAP 1990 rosso------------------

Fast völlig fehlt eine fünfte Option, die sich außerhalb der Rahmung durch ein Strafverfahren,
eine Therapie, des Sichverteidigens oder der metasexuellen Analyse bewegt. Dieser neue An-
satz müßte, schwierig genug, das sexuelle Geschehen selbst durchleuchten. Das hat bislang
nur Theo Sandfort für die Sicht der Kinder getan, und das unternimmt unser Vorhaben für die
Sicht der Männer.
Die oberste Richtschnur aller dieser Denkansätze lautet: Die sexuelle Selbstbestimmung
des Kindes ist zu achten und zu schützen. Das schafft ein gewisses Maß an Gleichklang mit
dem Strafrecht und mit einer kräftigen Strömung des Zeitgeists. Im einzelnen zieht man aber
recht verschiedene Konsequenzen aus dem Grundsatz der Autonomie. Hier entfernen sich die
genannten Optionen schnell voneinander. Einig ist man dann nur noch darin, die
interessentenfreundliche Richtung abzulehnen. Sich mit einem einfachen Konsens zu be-
gnügen, nach dem Motto …sie hat ja gesagt – das ist in der Tat allzu naiv. Ich würde das Ja
eines Kindes ernst nehmen, aber erst, nachdem ich weiß, worauf genau es sich bezieht und
wie es zustande gekommen ist.
Nach der herrschenden Linie kann es einen Konsens für pädosexuelle Handlungen nicht
geben.

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